Spielsperren

Geltungsbereich Spielsperren

Das Casino trägt die Spielsperren in ein elektronisches Register ein und teilt den anderen Casinos in der Schweiz die Identität der gesperrten Personen mit. Eine gesperrte Spielerin/ein gesperrter Spieler hat keinen Zutritt mehr zu Schweizer Casinos.


Freiwillige Spielsperren

Freiwillige Spielsperren sind ein wirksames Mittel zum Selbstschutz, wenn Sie merken, dass Sie mehr spielen, als Sie sich leisten können (Art. 22, Abs. 4 SBG).

 

Sie haben hierfür zwei Möglichkeiten:

 

Sie können die freiwillige Spielsperre persönlich bei der Spielbank beantragen. Sie benötigen dazu lediglich einen Ausweis (ID, Pass oder Führerschein). Am besten verlangen Sie beim Eintritt in das Spielcasino eine verantwortliche Person. Sie erhalten Informationen über die Bedingungen einer Aufhebung der Spielsperre sowie über eine mögliche Beratung mit externen Fachstellen.

 

Sie können auf dieser Website auch ein Formular herunterladen und die freiwillige Spielsperre schriftlich beantragen. Das ergänzte Formular senden Sie zusammen mit der Kopie Ihres gültigen Ausweises (ID, Pass oder Führerschein) an eine Schweizer Spielbank Ihrer Wahl. Das Formular ist nur mit Ihrer Unterschrift gültig.


Angeordnete Spielsperren

Die Casinos schliessen Personen vom Spielbetrieb aus, die überschuldet sind, ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen, oder Spieleinsätze riskieren, die in keinem Verhältnis zu ihrem Einkommen und Vermögen stehen (Art. 22, SBG). 


Aufhebung Spielsperren

Die Spielsperre ist unbefristet. Die Mindestsperrdauer beträgt ein Jahr. Danach kann auf Antrag der gesperrten Person die Aufhebung erfolgen, wenn zu diesem Zeitpunkt die Gründe für die Spielsperren nicht mehr vorliegen. Nach Aufhebung der Spielsperre werden die Daten unverzüglich gelöscht.